Markenführung in Zeiten von Industrie 4.0

Was heißt denn eigentlich modern?

Moderne Markenführung durchläuft einen stetigen Wandel. Im Zuge der allgegenwärtigen Digitalisierung wird auch sie zunehmend digital, denn Digitalisierung beeinflusst bereits heute den Marketingmix für Produkte und Dienstleistungen vieler Unternehmen. Besonders die Markenkontaktpunkte haben sich dadurch deutlich erweitert. Durch neue Medien in den Bereichen Online, Mobile und Social bringen die Veränderungen in der Markenkommunikation so auch viele Chancen mit sich.

Industrie 4.0 – Die digitale Revolution der individualisierten Produktion

Die digitale Revolution brachte durch den Einsatz von Elektronik und IT eine weitere Automatisierung der Produktion. Der Begriff Industrie 4.0 beschreibt nun eine bevorstehende vierte industrielle Revolution und stammt aus einer von der deutschen Bundesregierung in Auftrag gegeben Studie. Dieses Zukunftsprojekt zielt darauf ab, die deutsche Industrie für die kommende Herausforderungen zu rüsten. Denn es ist jetzt schon feststellbar, wie Industrieproduktion gekennzeichnet sein wird durch eine starke Individualisierung von Produkten. Das bedeutet, dass die (Großserien-)Produktion hochgradig flexibilisiert wird, dass Kunden und Geschäftspartner weitgehend in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse integriert werden und dass Produktion und hochwertige Dienstleitungen immer stärker miteinander verkoppeln.(1)

Mittels der Verknüpfung vieler technologischer Innovationen, Trends und Entwicklungen sollen zukünftig ganz neue Produktionsprozesse und durch mehr Flexibilität auch individualisierbare Produkte realisiert werden. Diese Maßnahmen dienen dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie in einer sich immer weiter vernetzenden globalisierten Welt.

Durch das „Internet der Dinge“ werden beispielsweise zunehmend Gegenstände des Alltagsgebrauchs in das Internet eingebunden. So werden neue Möglichkeiten der Sensorik und Mikroelektronik einen entscheidenden Beitrag zur Industrie 4.0 leisten, denn sie liefern eine Vielzahl wertvoller, auswertbarer Informationen. Sowohl Cloud- und Mobile-Computing als auch Big-Data schaffen somit die Voraussetzungen für selbstoptimierende Systeme in der Fertigung.

Doch die Industrie 4.0 wird nicht in der Fertigung halt machen, sondern alle angrenzenden Unternehmensbereiche betreffen. In der Folge werden Produkte mit einer Vielzahl von interaktiven Services in Echtzeitkommunikation kombiniert werden können. Verpassen Sie nicht den Anschluss an diese Entwicklungen. In der jetzigen „Pionierzeit“ gilt es, mit Vorausblick und starker Markenführung in allen Unternehmensbereichen proaktiv die Zukunft zu gestalten.

Herausforderungen und Chancen für Ihre Markenführung

Mit diesen neuen Möglichkeiten kann der gegenwärtig immer weitere steigende Anspruch auf Individualisierung kosteneffektiv bis auf die „Losgröße 1“ realisiert werden. So können Kunden Produkte aktiv mitgestalten und in die Wertschöpfungskette integriert werden. Durch die Kombination von Produkten und Services wird die Entwicklung völlig neuer Geschäftsmodelle möglich. Über Onlinedienste und Apps können Kunden On-time-Lieferzeiten einsehen, Optionen und Alternativen wählen. Ja, gar eine individuelle Signatur in Echtzeit ist vorstellbar. All dies erfordert eine noch stärkere Nutzung und Erweiterung der digitalen Medien.

Diese hochgradige Individualisierung von Produkten und Dienstleistungen hat auch weitreichende Folgen für die Ausgestaltung und Wahrnehmung einer Marke. Denn trotz der Flexibilität und Individualisierung muss eine dauerhafte Wiedererkennbarkeit in der Markenkommunikation gewährleistet sein. Stellen Sie sich mit uns den strategischen Fragen: Wie sollen neue Produkte und Dienstleistungen aussehen? Welche Innovationen werden sich durchsetzen? Wie gelingt die Differenzierung im Markt? Über welche Kanäle sind Zielgruppen am effektivsten zu erreichen?

Die Industrie 4.0 benötigt auch eine digitale Markenführung 4.0! Meistern Sie mit uns diese Herausforderung der Markenevolution. simatura unterstützt Sie umfassend von der Innovationsentwicklung über die operative Markenführung bis hin zur kundenorientierten Außendarstellung.

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Quellen:
(1): http://www.bmbf.de/de/9072.php